Das Verwaltungsprojekt von Cosimo I.
Im Jahr 1560 beauftragte Cosimo I. de’ Medici Vasari damit, die wichtigsten Verwaltungsbehörden von Florenz in einem zentralen Komplex zusammenzufassen. Diese praktische Funktion erklärt die langen Flügel, die sich wiederholenden Joche und die ungewöhnlich rationale Raumaufteilung der Uffizien. Der Name selbst leitet sich von uffizi ab – „Büros“.
Vasaris Stadtplanung
Vasari hat mehr getan, als nur ein Gebäude zu entwerfen. Er gestaltete einen Abschnitt von Florenz zwischen der Piazza della Signoria und dem Arno zu einem repräsentativen Korridor der Macht um. Im Jahr 1565 schuf er zudem den Vasari-Korridor, der den Komplex mit den Residenzen der Medici verband und die politische Struktur der Stadt festigte.
Vom Büro zur Galerie
Nach Vasaris Tod im Jahr 1574 wurde der Bau weitergeführt. Unter der Schirmherrschaft der Medici wurden Teile des Obergeschosses zu Räumen für Kunst und dynastische Sammlungen umgestaltet, was in Sälen wie der Tribuna gipfelte. Im Jahr 1769 wurden die Uffizien für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, womit der Wandel vom höfischen Besitz zum Museum vollzogen war.
Moderne Restaurierungsarbeiten und Verbesserungen für Besucher
In den letzten Jahrzehnten lag der Schwerpunkt auf Denkmalschutz, Barrierefreiheit, Sicherheit, Klimatisierung und einer besseren Besucherführung, insbesondere nach den Schäden, die Florenz durch die Überschwemmung von 1966 erlitten hatte. Die architektonische Herausforderung bestand darin, den Rohbau aus dem 16. Jahrhundert zu erhalten und ihn gleichzeitig als bedeutendes modernes Museum nutzbar zu machen.
Erfahren Sie mehr über die Geschichte der Uffizien.